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Lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung hörgeschädigter Kinder : Lautsprache als Weg zur gesellschaftlichen Integration in die hörende Welt / Verena Mick

Aus der Einleitung: Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie stehen einer zum Zeitpunkt der Geburt ‘gehörlos’ diagnostizierten jungen Frau gegenüber, welche sich anregend mit Ihnen in der Lautsprache unterhält. In diesem Moment klingelt das Telefon der Hörgeschädigten, sie hebt ab und beginnt si... Full description

PPN (Catalogue-ID): 772296162
Personen: Mick, Verena*1984-* [VerfasserIn]
Format: eBook eBook
Language: German
Published: Hamburg, Diplom.de, [2011]
Series: Diplomarbeit
Hochschule: Diplomarbeit, Universität Klagenfurt, 2009
Basisklassifikation: 17.31
18.09
77.63
80.29
80.31
81.73
Subjects:

Kind / Hörschädigung / Lautsprache / Frühförderung

Formangabe: Hochschulschrift
Physical Description: 1 Online-Ressource (187, XXX Seiten), Illustrationen.
ISBN: 3-8428-0966-2
978-3-8428-0966-6

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520 |a Aus der Einleitung: Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie stehen einer zum Zeitpunkt der Geburt ‘gehörlos’ diagnostizierten jungen Frau gegenüber, welche sich anregend mit Ihnen in der Lautsprache unterhält. In diesem Moment klingelt das Telefon der Hörgeschädigten, sie hebt ab und beginnt sich mit dem Gesprächspartner am Telefon zu unterhalten. Genau dieses Erlebnis war meine Motivation sich dem Thema ‘Lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung hörgeschädigter Kinder’ zuzuwenden. Ich hielt diese Erfolge bis zu jenem Zeitpunkt noch für unmöglich, doch wurde ich positiv überrascht und eines Besseren belehrt. Jene Frau, die ich hier traf, wurde im Kindesalter mit einem Cochlea-Implantat versorgt und ständig lautsprachlich-hörgerichtet gefördert. Daher erkannte ich die Notwendigkeit, die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung hörgeschädigter Kinder in den Mittelpunkt der Sprachendiskussion hörgeschädigter Kinder zu rücken. Durch die im Jahr 2005 verfassungsrechtliche Anerkennung der Gebärdensprache als selbstständige Sprache wurde in den letzten Jahren auch die Möglichkeit diskutiert, die Gebärdensprache als Erstsprache für gehörlose und hochgradig-schwerhörig geborene Kinder im Bereich der Frühförderung einzusetzen und dies gesetzlich zu verankern. Dies würde jedoch das hörgeschädigte Kind daran hindern seine Hörreste auszunutzen. Hörgeschädigte Kinder verfügen zum Großteil noch über nutzbare Hörreste, durch die Hören erlernt werden kann. Dies wird in der Gebärdensprachdiskussion jedoch nicht berücksichtigt. Stattdessen werden viele hörgeschädigte Kinder nach wie vor als ‘gehörlos’ diagnostiziert, die jedoch mit einer lautsprachlich-hörgerichteten Frühförderung und dem eventuellen Einsetzen eines Cochlea-Implantates als hochgradig-schwerhörig gelten würden und somit auch die Lautsprache über das Ohr erlernen könnten und nicht in die gesellschaftliche Isolation der Gehörlosenkultur mit dem einzigen Kommunikationsmittel der Gebärdensprache zu fallen. Dies bedeutet, dass man anstelle der Gebärdensprache die lautsprachlich-hörgerichtete Förderung aller hörbeeinträchtigten Kinder in den Vordergrund stellen sollte, damit das Hören frühzeitig in die Persönlichkeit integriert werden kann. Durch das Erlernen der Lautsprache erhalten die Kinder auch ein hohes Maß an Selbstständigkeit für ihr eigenes Leben und sind nicht ständig von Dolmetschern abhängig. Problemaufriss: Eine nicht behandelte oder vorrangig gebärdensprachlich-orientierte Hörschädigung hat einen Teufelskreis zur Folge, der seinen Anfang daran nimmt, dass das hörgeschädigte Kind durch die Hörschädigung seine noch vorhandene Hörfähigkeit nicht schult und dadurch auch keine Lautsprache aufbauen kann. Durch dieses Fehlen der Sprache wird es in seiner emotionalen und sozialen Entwicklung beeinträchtigt, wodurch auch die elterlichen Erwartungshaltungen nicht erfüllt werden, was das Kind entweder bewusst oder unbewusst auch zu spüren bekommt und dadurch zusätzlich noch auf psychosozialer Ebene gefährdet ist. Praxisberichte zeigen immer wieder den Befund, dass hörgeschädigte Kinder, die eine frühe pädagogische Förderung erhalten haben, sich besser entwickeln als hörgeschädigte Kinder ohne eine frühe pädagogische Förderung. Hierzu gehört eine frühe Diagnostik und eine lautsprachlich-hörgerichtete Förderung. Daher muss schon an dieser Stelle dieser Arbeit erwähnt werden, dass ich mich ausschließlich für die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung ausspreche und somit in dieser Arbeit immer von einer Frühförderung ohne gebärdensprachliche oder visuelle Komponenten die Rede ist. Im Laufe meines Praktikums beim Österreichischen Schwerhörigenbund bin ich mit vielen hörgeschädigten Personen in Kontakt getreten und habe mit Erstaunen festgestellt, welche Möglichkeiten es für hörgeschädigte Kinder gibt, das Hören und das Sprechen zu erlernen. Hierzu muss ich auch sagen, dass ich zuvor auch drei Jahre die Gebärdensprache gelernt habe und somit auch viele Gehörlose getroffen habe. Mir fiel auf, dass sich Gehörlose vorwiegend nur mit Ihresgleichen unterhalten konnten und somit in einer Subkultur leben. Man kann also wirklich sagen, dass man hier von zwei verschiedenen Welten sprechen kann, einerseits der ‘Hörenden Welt’, mit ihren Kommunikationsmittel der Lautsprache, und andererseits die ‘Welt der Gehörlosen’, mit der Gebärdensprache als Verständigungsmittel. Ich glaube, man braucht sich in diesem Zusammenhang nicht die Frage zu stellen, welche Gemeinschaft in unserer Gesellschaft größere Chancen und Möglichkeiten hat. Man sollte es hörgeschädigten Kindern also nicht verwehren alle möglichen Chancen, in die ‘Hörende Welt’ integriert zu werden, aufzugreifen. Auch bei einem Fortschritt der Integrations- und Inklusionsbewegung wird es jedoch nie so sein, dass die Gebärdensprache als zweites Kommunikationsmittel jeden Menschen geläufig wird, somit wird die Gehörlosengesellschaft weiterhin in einer Isolation leben. Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist, wie hörgeschädigte Kinder in die ‘Hörende Welt’ integriert werden können und welche Möglichkeiten die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung bietet. Dabei steht vor allem die gesellschaftliche Dimension im Mittelpunkt des Interesses, sprich wie ein hörgeschädigtes Kind am besten auf ein Leben in der ‘Hörenden Welt’ vorbereitet werden kann, wie es ein eigenständiges und unabhängiges Leben führen kann und welche Rolle das Kommunikationsmittel Sprache in diesem Zusammenhang spielt. Ziel dieser Arbeit sollte es sein, die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken und dabei meine Annahme, dass je früher die Kinder lautsprachlich gefördert werden, desto mehr Chancen haben sie in der Schule, im Beruf und im gesamten Leben, zu untermauern. Das Hören muss in die Persönlichkeit integriert werden und somit zu einer Selbstverständlichkeit werden. Die Lautsprachentwicklung ist ein wichtiges Medium, um erfolgreich in unsere Gesellschaft integriert zu werden. Genau diese Problematik wird in dieser Arbeit näher erläutert und anhand von Studien aufgezeigt. Aufbau meiner Arbeit: Um mich an die Problematik heranzutasten, habe ich meine Arbeit in sieben Kapitel gegliedert. Ich habe diese Reihenfolge gewählt, da sie schrittweise an das Thema heranführt und auf das gesamte Ausmaß eines Hörverlustes bei hörgeschädigten Kindern aufmerksam macht. Vorrangig wird die soziale Situation hörgeschädigter Menschen beschrieben, bevor ein theoretischer Teil mit der allgemeinen Beschreibung des Hörens und der Hörstörung folgt. Zusätzlich wird in einem weiteren Kapitel auf die Sprachentwicklung und dessen Bedeutung näher eingegangen. In einem vierten wichtigen Kapitel wird nun auf die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung und deren immense Vorteile für die gesamte Lebensgestaltung eines hörgeschädigten Kindes eingegangen und im anschließenden Kapitel durch eine selbst durchgeführte qualitative Studie untermauert. An dieser Stelle werden die einzelnen Kapitel kurz beschrieben, um einen Überblick über die Themenbereiche dieser Arbeit zu bekommen: Das Leben mit einer Hörschädigung stellt den Betroffenen und vorrangig dessen Eltern vor Entscheidungen, die ein normal Hörender oder Eltern eines normal hörenden Kindes nicht kennen. Die Problematik der bestmöglichsten Förderung für eine erfolgreiche Integration ihres Kindes steht im Mittelpunkt der Diskussion. Genau damit beschäftigt sich das erste Kapitel ‘Das Leben mit einer Hörschädigung – Zur sozialen Situation hörgeschädigter Menschen in unserer Gesellschaft’. Dabei wird zuerst erklärt, was man unter Integration und Inklusion überhaupt verstehen kann und wie die Integration in Österreich im Allgemeinen aussieht. Zusätzlich wird natürlich dem Thema entsprechend auch die Integration hörgeschädigter Kinder näher beschrieben. Um die soziale Situation Hörgeschädigter ausreichend verstehen zu können, müssen auch die Sozialisation und die schwierigen Them... 
520 |a Inhaltsangabe:Einleitung: Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie stehen einer zum Zeitpunkt der Geburt ‘gehörlos’ diagnostizierten jungen Frau gegenüber, welche sich anregend mit Ihnen in der Lautsprache unterhält. In diesem Moment klingelt das Telefon der Hörgeschädigten, sie hebt ab und beginnt sich mit dem Gesprächspartner am Telefon zu unterhalten. Genau dieses Erlebnis war meine Motivation sich dem Thema ‘Lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung hörgeschädigter Kinder’ zuzuwenden. Ich hielt diese Erfolge bis zu jenem Zeitpunkt noch für unmöglich, doch wurde ich positiv überrascht und eines Besseren belehrt. Jene Frau, die ich hier traf, wurde im Kindesalter mit einem Cochlea-Implantat versorgt und ständig lautsprachlich-hörgerichtet gefördert. Daher erkannte ich die Notwendigkeit, die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung hörgeschädigter Kinder in den Mittelpunkt der Sprachendiskussion hörgeschädigter Kinder zu rücken. Durch die im Jahr 2005 verfassungsrechtliche Anerkennung der Gebärdensprache als selbstständige Sprache wurde in den letzten Jahren auch die Möglichkeit diskutiert, die Gebärdensprache als Erstsprache für gehörlose und hochgradig-schwerhörig geborene Kinder im Bereich der Frühförderung einzusetzen und dies gesetzlich zu verankern. Dies würde jedoch das hörgeschädigte Kind daran hindern seine Hörreste auszunutzen. Hörgeschädigte Kinder verfügen zum Großteil noch über nutzbare Hörreste, durch die Hören erlernt werden kann. Dies wird in der Gebärdensprachdiskussion jedoch nicht berücksichtigt. Stattdessen werden viele hörgeschädigte Kinder nach wie vor als ‘gehörlos’ diagnostiziert, die jedoch mit einer lautsprachlich-hörgerichteten Frühförderung und dem eventuellen Einsetzen eines Cochlea-Implantates als hochgradig-schwerhörig gelten würden und somit auch die Lautsprache über das Ohr erlernen könnten und nicht in die gesellschaftliche Isolation der Gehörlosenkultur mit dem einzigen Kommunikationsmittel der Gebärdensprache zu fallen. Dies bedeutet, dass man anstelle der Gebärdensprache die lautsprachlich-hörgerichtete Förderung aller hörbeeinträchtigten Kinder in den Vordergrund stellen sollte, damit das Hören frühzeitig in die Persönlichkeit integriert werden kann. Durch das Erlernen der Lautsprache erhalten die Kinder auch ein hohes Maß an Selbstständigkeit für ihr eigenes Leben und sind nicht ständig von Dolmetschern abhängig. Problemaufriss: Eine nicht behandelte oder vorrangig gebärdensprachlich-orientierte Hörschädigung hat einen Teufelskreis zur Folge, der seinen Anfang daran nimmt, dass das hörgeschädigte Kind durch die Hörschädigung seine noch vorhandene Hörfähigkeit nicht schult und dadurch auch keine Lautsprache aufbauen kann. Durch dieses Fehlen der Sprache wird es in seiner emotionalen und sozialen Entwicklung beeinträchtigt, wodurch auch die elterlichen Erwartungshaltungen nicht erfüllt werden, was das Kind entweder bewusst oder unbewusst auch zu spüren bekommt und dadurch zusätzlich noch auf psychosozialer Ebene gefährdet ist. Praxisberichte zeigen immer wieder den Befund, dass hörgeschädigte Kinder, die eine frühe pädagogische Förderung erhalten haben, sich besser entwickeln als hörgeschädigte Kinder ohne eine frühe pädagogische Förderung. Hierzu gehört eine frühe Diagnostik und eine lautsprachlich-hörgerichtete Förderung. Daher muss schon an dieser Stelle dieser Arbeit erwähnt werden, dass ich mich ausschließlich für die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung ausspreche und somit in dieser Arbeit immer von einer Frühförderung ohne gebärdensprachliche oder visuelle Komponenten die Rede ist. Im Laufe meines Praktikums beim Österreichischen Schwerhörigenbund bin ich mit vielen hörgeschädigten Personen in Kontakt getreten und habe mit Erstaunen festgestellt, welche Möglichkeiten es für hörgeschädigte Kinder gibt, das Hören und das Sprechen zu erlernen. Hierzu muss ich auch sagen, dass ich zuvor auch drei Jahre die Gebärdensprache gelernt habe und somit auch viele Gehörlose getroffen habe. Mir fiel auf, dass sich Gehörlose vorwiegend nur mit Ihresgleichen unterhalten konnten und somit in einer Subkultur leben. Man kann also wirklich sagen, dass man hier von zwei verschiedenen Welten sprechen kann, einerseits der ‘Hörenden Welt’, mit ihren Kommunikationsmittel der Lautsprache, und andererseits die ‘Welt der Gehörlosen’, mit der Gebärdensprache als Verständigungsmittel. Ich glaube, man braucht sich in diesem Zusammenhang nicht die Frage zu stellen, welche Gemeinschaft in unserer Gesellschaft größere Chancen und Möglichkeiten hat. Man sollte es hörgeschädigten Kindern also nicht verwehren alle möglichen Chancen, in die ‘Hörende Welt’ integriert zu werden, aufzugreifen. Auch bei einem Fortschritt der Integrations- und Inklusionsbewegung wird es jedoch nie so sein, dass die Gebärdensprache als zweites Kommunikationsmittel jeden Menschen geläufig wird, somit wird die Gehörlosengesellschaft weiterhin in einer Isolation leben. Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist, wie hörgeschädigte Kinder in die ‘Hörende Welt’ integriert werden können und welche Möglichkeiten die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung bietet. Dabei steht vor allem die gesellschaftliche Dimension im Mittelpunkt des Interesses, sprich wie ein hörgeschädigtes Kind am besten auf ein Leben in der ‘Hörenden Welt’ vorbereitet werden kann, wie es ein eigenständiges und unabhängiges Leben führen kann und welche Rolle das Kommunikationsmittel Sprache in diesem Zusammenhang spielt. Ziel dieser Arbeit sollte es sein, die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken und dabei meine Annahme, dass je früher die Kinder lautsprachlich gefördert werden, desto mehr Chancen haben sie in der Schule, im Beruf und im gesamten Leben, zu untermauern. Das Hören muss in die Persönlichkeit integriert werden und somit zu einer Selbstverständlichkeit werden. Die Lautsprachentwicklung ist ein wichtiges Medium, um erfolgreich in unsere Gesellschaft integriert zu werden. Genau diese Problematik wird in dieser Arbeit näher erläutert und anhand von Studien aufgezeigt. Aufbau meiner Arbeit: Um mich an die Problematik heranzutasten, habe ich meine Arbeit in sieben Kapitel gegliedert. Ich habe diese Reihenfolge gewählt, da sie schrittweise an das Thema heranführt und auf das gesamte Ausmaß eines Hörverlustes bei hörgeschädigten Kindern aufmerksam macht. Vorrangig wird die soziale Situation hörgeschädigter Menschen beschrieben, bevor ein theoretischer Teil mit der allgemeinen Beschreibung des Hörens und der Hörstörung folgt. Zusätzlich wird in einem weiteren Kapitel auf die Sprachentwicklung und dessen Bedeutung näher eingegangen. In einem vierten wichtigen Kapitel wird nun auf die lautsprachlich-hörgerichtete Frühförderung und deren immense Vorteile für die gesamte Lebensgestaltung eines hörgeschädigten Kindes eingegangen und im anschließenden Kapitel durch eine selbst durchgeführte qualitative Studie untermauert. An dieser Stelle werden die einzelnen Kapitel kurz beschrieben, um einen Überblick über die Themenbereiche dieser Arbeit zu bekommen: Das Leben mit einer Hörschädigung stellt den Betroffenen und vorrangig dessen Eltern vor Entscheidungen, die ein normal Hörender oder Eltern eines normal hörenden Kindes nicht kennen. Die Problematik der bestmöglichsten Förderung für eine erfolgreiche Integration ihres Kindes steht im Mittelpunkt der Diskussion. Genau damit beschäftigt sich das erste Kapitel ‘Das Leben mit einer Hörschädigung – Zur sozialen Situation hörgeschädigter Menschen in unserer Gesellschaft’. Dabei wird zuerst erklärt, was man unter Integration und Inklusion überhaupt verstehen kann und wie die Integration in Österreich im Allgemeinen aussieht. Zusätzlich wird natürlich dem Thema entsprechend auch die Integration hörgeschädigter Kinder näher beschrieben. Um die soziale Situation Hörgeschädigter ausreichend verstehen zu können, müssen auch die Sozialisation und die schwierige... 
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