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Der Anlegerschutz in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung aktueller Entwicklungen geschädigter Investoren von Lehman Brothers Zertifikaten / Sebastian Capek

Inhaltsangabe: Einleitung: "Too big to fail", an diese Doktrin hatte Richard Fuld, der Ex-CEO der ehemals viertgrößten Investmentbank Amerikas geglaubt, als sein Unternehmen Lehman Brothers Holdings Inc. im Zuge der Subprime-Krise in eine finanzielle Schieflage geriet. Zu fatal wären die negativen A... Full description

PPN (Catalogue-ID): 772301638
Personen: Capek, Sebastian [VerfasserIn]
Format: eBook eBook
Language: German
Published: Hamburg, Diplom.de, [2010]
Series: Diplomarbeit
Hochschule: Diplomarbeit, Fachhochschule Gelsenkirchen, 2010
Basisklassifikation: 83.50
86.25
Subjects:

Deutschland / Lehman Brothers / Anlegerschutz

Formangabe: Hochschulschrift
Physical Description: 1 Online-Ressource (XX, 103, XXI-XXXV Seiten), Illustrationen.
ISBN: 3-8366-4421-5
978-3-8366-4421-1

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520 |a Inhaltsangabe: Einleitung: "Too big to fail", an diese Doktrin hatte Richard Fuld, der Ex-CEO der ehemals viertgrößten Investmentbank Amerikas geglaubt, als sein Unternehmen Lehman Brothers Holdings Inc. im Zuge der Subprime-Krise in eine finanzielle Schieflage geriet. Zu fatal wären die negativen Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft, wenn der amerikanische Staat diesen Global Player fallen lassen würde; so dachte es zumindest Richard Fuld. Zuvor wurden die Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fanny Mae von der US-Regierung in ihre Obhut genommen. Auch bei dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Bear Stearns im März 2008 stellte die amerikanische Notenbank unzählige Milliarden Dollar bereit. Wieso sollte es kein "Bailing Out" im Fall von Lehman Brothers geben? Trotz intensiver Verhandlungen mit dem Finanzministerium und der US-Notenbank Fed wurde eine Rettung von Lehman Brothers abgelehnt. Die Regierung war nicht mehr bereit für geschäftliche Fehlentscheidungen der Geldhäuser mit Steuergeldern einzustehen. Am 15. September 2008 musste die 158 Jahre alte New Yorker Investmentbank mit deutschen Gründungswurzeln Gläubigerschutz beantragen. Viele deutsche Anleger wussten zu damaligem Zeitpunkt gar nicht, dass diese Insolvenz auch für sie persönlich Konsequenzen haben wird. Der Zusammenbruch von Lehman Brothers ist der größte Insolvenzfall in der amerikanischen Rechtsgesichte. Infolgedessen nahm die Finanzkrise eine überdimensionale Größe an und vernichtete Billionen von Kapital. In Deutschland wurden zahlreiche Zertifikate vor allem durch die niederländische Tochter Lehman Brothers Treasury Co. B.V. emittiert. Über das Vermögen der Lehman Brothers Treasury Co. B.V. ist in Amsterdam ebenfalls das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Damit droht vielen Anlegern ein Totalverlust des in die Papiere von Lehman Brothers investierten Kapitals. Eine Befriedigung ihrer Forderung im Insolvenzverfahren gilt mangels ausreichender Insolvenzmasse als unwahrscheinlich. Aus diesem Grund prüfen Anleger seither unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Schadensersatzforderungen gegen Kreditinstitute, die ihnen die Zertifikate von Lehman Brothers teilweise als sichere Anlage verkauft haben. Das Hauptaugenmerkt liegt dabei auf einer möglichen Falschberatung durch die Kreditinstitute. Zeitgleich demonstrieren geschädigte Anleger vor den Kreditinstituten in ganz Deutschland. Sie fordern von den Banken Entschädigungen für ihre Verluste. Eine Forderung, der bisher nur wenige Banken in beschränkter Höhe nachgekommen sind. Gang der Untersuchung: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu erklären, was Zertifikate sind und warum sie als komplexe Finanzprodukte eingestuft werden. Selbst Wertpapierhändlern fällt es schwer, die Funktionsweisen und die Risikobeschaffenheit dieser Papiere umfänglich zu erklären. Es soll der Frage nachgegangen werden, wieso der Anlegerschutz in Deutschland von eminenter Bedeutung ist und welche Rechte und Pflichten das deutsche Recht für Anleger beim Wertpapiererwerb vorsieht. Thematisch konzentrieren sich die Erläuterungen dabei auf die Anlageberatung. Daneben sollen rechtliche Ansatzpunkte erörtert werden, die insbesondere geschädigten Anlegern von Lehman Brothers Zertifikaten als Basis dienen sollen, um etwaige Schadensersatzansprüche gegen die vertriebenen Wertpapierhändler gerichtlich oder außergerichtlich durchsetzen zu können. Im Hauptteil der Arbeit wird zunächst definiert was unter einem Wertpapier in kapitalmarktrechtlichem Sinne zu verstehen ist und welche Funktionen Wertpapiere aufweisen. Im Anschluss daran wird beschrieben, wodurch sich Zertifikate als eine besondere Form des Wertpapiers auszeichnen. Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Darstellung der Funktionsweisen der gängigsten Zertifikatetypen. Inhalt und Umfang der Beratungs- und Aufklärungspflichten eines Anlageberaters bei der Empfehlung zum Kauf von Wertpapieren sind Gegenstand des dritten Teils der Arbeit. In diesem Kontext werden auch die speziellen Risiken von Zertifikaten erörtert, auf die ein Anlageberater hinzuweisen hat. Auf welcher Grundlage Anleger Schadenersatzansprüche gegen Anlageberater, die gegen ihre Beratungs- und Aufklärungspflichten verstoßen haben, geltend machen können, wird im dritten Teil ebenfalls thematisiert. Anlegern können neben vertraglichen oder gesetzlichen Ansprüchen gegen den Anlageberater auch Ansprüche gegen die Emittenten der Wertpapiere auf Basis des Prospektrechts zustehen. Insoweit werden nach einer kurzen Einführung in das Prospektrecht mögliche prospekthaftungsrechtliche Anspruchsgrundlagen und ihre Tatbestände erläutert. Die Insolvenz von Lehman Brothers Holdings Inc. und die Auswirkungen auf die Anleger in Deutschland werden im vierten Teil behandelt. Dabei steht die Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung hinsichtlich der Klagen zu Lehman-Zertifikaten im Vordergrund. Im fünften Teil erfolgt eine abschließende Gesamtbeurteilung und Zusammenfassung des deutschen Anlegerschutzes.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISVIII LITERATURVERZEICHNISXII ABBILDUNGSVERZEICHNISXIX ANLAGENVERZEICHNISXX TEIL I.EINLEITUNG1 A.Einführung in die Thematik1 B.Zielsetzung und Gang der Untersuchung2 TEIL II.DAS ZERTIFIKAT ALS WERTPAPIER3 A.Wertpapiere3 I.Einleitung3 II.Das Wertpapier3 1.Rechtliche Funktionen von Wertpapieren5 a)Beweisfunktion5 b)Legitimationsfunktion5 c)Liberationsfunktion5 2.Einteilung von Wertpapieren nach der Art der Bestimmung des Berechtigten5 a)Inhaberpapiere6 b)Orderpapiere6 c)Rektapapiere (Namenspapiere)7 B.Zertifikate8 I.Allgemeines8 II.Die gängigsten Zertifikatearten910 1.Indexzertifikate11 2.Basketzertifikate12 3.Discountzertifikate13 4.Bonuszertifikate15 5.Garantiezertifikate17 6.Expresszertifikate19 III.Der Zertifikatemarkt vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers20 IV.Der Zertifikatemarkt nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers23 TEIL III.ANLEGERSCHUTZ IN DEUTSCHLAND23 A.Das Anlegerschutzprinzip23 I.Allgemeines23 II.Anlegerschutz als institutionelles Schutzgut24 III.Anlegerschutz als individuelles Schutzgut25 B.Aufklärungs-, Beratungs- und sonstige Pflichten von Anlageberatern bei Wertpapiergeschäften26 I.Begriffsbestimmung der einzelnen Pflichten26 1.Aufklärung26 2.Beratung27 3.Auskunft27 II.Abgrenzung: Anlageberatung versus Anlagevermittlung27 III.Inhalt und Umfang der vertraglichen Beratungs- und Aufklärungspflichten29 1.Rechtsgrundlagen30 a)Aufklärungspflichten30 b)Beratungspflichten30 2.Anlegergerechte Beratung31 a)Allgemeines31 b)Anlageziele des Anlegers32 c)Finanzielle Verhältnisse des Anlegers33 d)Kenntnisse und Erfahrungen34 e)Das Prinzip der Erforderlichkeit und seine Konsequenzen34 3.Anlagegerechte Beratung36 a)Allgemeines36 b)Allgemeine Risiken und Eigenschaften von Anlageobjekten37 c)Spezielle Risiken und Eigenschaften von Zertifikaten38 aa)Emittentenrisiko38 (1)Begriffsbestimmung38 (2)Exkurs: Einlagensicherung39 bb)Kursänderungsrisiko41 cc)Marktgängigkeit und praktische Veräußerlichkeit41 dd)Korrelationsrisiko41 4.Nachforschungs- und Prüfungspflichten41 5.Sonderproblem: Nachvertragliche Aufklärungs- und Beratungspflichten43 IV.Gesetzliche Pflichten nach dem Wertpapierhandelsgesetz45 1.Wohlverhaltenspflichten nach § 31 WpHG46 a)Interessenwahrungspflicht (§ 31 Abs. 1 Nr. 1 WpHG)46 b)Pflicht zur Vermeidung von Interessenkonflikten (§ 31 Abs. 1 Nr. 2 WpHG)47 c)Aufklärungspflicht (§ 31 Abs. 2, 3 WpHG)49 d)Explorationspflicht (§ 31 Abs. 4 WpHG)49 2.Das Verhältnis von Wohlverhaltenspflichten und vertraglichen Pflichten51 V.Haftungsgrundlagen bei Verletzung von Aufklärungs-, Beratungs- und sonstigen Pflichten52 1.Vertragliche Ansprüche52 a)Tatbestände52 aa)Vertrag52 bb)Pflichtverletzung52 cc)Verschulden54 (1)Verschulden des Anlageberaters54 (2)Mitverschulden des Anlegers55 dd)Schaden56 ee)Kausalität58 b)Beweis- und Darlegungslast59 c)Verjährung62 2.Vorvertragliche Ansprüche65 3.Gesetzliche Ansprüche66 a)Anspruch aus §§ 823 ff. BGB66 b)Anspruch aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. §§ 31 ff. WpHG67 C.Prospektrecht68 I.Einführung in das Prospektrecht68 II.Prospektpflicht nach dem WpPG68 III.A... 
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