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Das Scheitern der zentralen Planwirtschaft am Beispiel der Tschechoslowakei von 1945 bis 1989 / Andreas Hödl

Aus der Einleitung: 1989 - das Jahr, in dem der Kalte Krieg beendet, der "Eiserne Vorhang" demontiert, die Zweiteilung der Welt aufgehoben wurde und die kommunistische Herrschaft über Osteuropa zusammenbrach, wird in der zukünftigen Geschichtsschreibung bestimmt als ein Jahr gelten, das eine neue E... Full description

PPN (Catalogue-ID): 772723788
Nebentitel: Diplomarbeit
Personen: Hödl, Andreas [VerfasserIn]
Format: eBook eBook
Language: German
Published: Hamburg, Diplomica GmbH, 2002
Series: Geschichte
Hochschule: Diplomarbeit, Universität Wien, 2001
Basisklassifikation: 15.09
15.61
83.22
Subjects:

Tschechoslowakei / Planwirtschaft

Formangabe: Hochschulschrift
Notes: Bibliographie: Seite 125-136
Physical Description: 1 Online-Ressource (136 Seiten)
ISBN: 3-8324-6061-6
978-3-8324-6061-7

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Während der Westen demokratisch und marktwirtschaftlich orientiert war, stellte der Ostblock ein Kommandosystem unter der Ägide Moskaus dar, dessen Hauptziel die Ausdehnung des Kommunismus auf die ganze Welt war – die Weltrevolution. Eine wichtige Komponente des Ost-Westkonfliktes war auch die ideologisch - propagandistische Auseinandersetzung im wirtschaftlichen Bereich. Während die westlichen Staaten marktwirtschaftlich geprägt waren, hatten die Sowjetunion und deren Satellitenstaaten in Osteuropa die Zentrale Planwirtschaft eingeführt, wie sie in der Theorie von Karl Marx aufgezeigt und von den späteren bolschewistischen Parteiführern Lenin und Stalin in die Realität umgesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg den osteuropäischen Ländern aufgezwungen wurde. Die Zentrale Planwirtschaft war das wirtschaftlich - ideologische System, mit dem gemäß der marxistisch – leninistisch – stalinistischen Theorie der Sozialismus aufgebaut werden konnte. Überall wo die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg einmarschierte, wurden nach und nach – manchmal sogar unter formaler Einhaltung demokratischer Spielregeln - Volksdemokratien errichtet, die letztlich in eine Einparteiendiktatur der jeweils nationalen kommunistischen Partei mündete. Diese waren wiederum Moskau gegenüber verantwortlich. Somit war der Machtbereich der Sowjetunion nicht nur militärisch durch den Warschauer Pakt und die Stationierung von Truppen der Roten Armee gesichert, sondern auch politisch durch die Absicherung von Einparteiendiktaturen, welche ihre Richtlinien und Befehle aus Moskau erhielten. Die nationalen kommunistischen Parteien Osteuropas sorgten dafür, daß der Sozialismus, wie er in der Sowjetunion aufgebaut worden war, auch in Osteuropa eingeführt wurde. Sie erhielten dabei umfangreiche Unterstützung aus Moskau. Alle sowjetischen Satellitenstaaten führten auch die Zentrale Planwirtschaft ein und organisierten ihre Wirtschaft nach dem Vorbild der Sowjetunion. Daß dieses Wirtschaftssystem eigentlich nicht dazu geeignet war, die Bedürfnisse der Menschen abzudecken, hätte ein Blick in die Geschichte der Entstehung der Sowjetunion gezeigt. Daß die Realität der Zentralen Planwirtschaft gänzlich anders aussah, lehrt uns die Geschichte. Ziel dieser Arbeit ist es zu zeigen, daß die Zentrale Planwirtschaft gerade am Beispiel der CSSR bereits von der Theorie her zum Scheitern verurteilt war. Gang der Untersuchung: Im ersten Abschnitt wird die Theorie der Zentralen Planwirtschaft anhand der Thesen von Karl Marx, Friedrich Engels und von Lenin und Stalin dargestellt. Weiters werden mit der theoretischen Kritik an der Zentralen Planwirtschaft, wie sie beispielsweise von Sir Karl Popper, Friedrich A. von Hayek und anderen aufgestellt wurde, die Mängel und Funktionsschwächen der Zentralen Planwirtschaft aufgezeigt. Im zweiten Abschnitt wird anhand der praktischen Umsetzung der Zentralen Planwirtschaft in der Tschechoslowakischen Volksrepublik dargestellt, daß diese Wirtschaftsordnung vom Prinzip her nicht funktionieren konnte und als wirtschaftliches System die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht abdeckte bzw. sich die Zentrale Planwirtschaft nur dann etablieren konnte, wenn diese durch ein totalitäres System, wie es der Kommunismus war, aufgebaut und durchgesetzt wurde. Als Quellen für die Arbeit wurden hauptsächlich Artikel aus der Reihe "Osteuropa Wirtschaft", aus der Reihe "Österreichische Osthefte", Artikel aus der Zeitschrift "Economist" und einige Forschungsberichte des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche herangezogen. Zusätzlich stützt sich die Arbeit auf Sekundärliteratur aus der Hauptbibliothek der Universität Wien, der Hauptbibliothek der Wirtschaftsuniversität Wien, der Wiener Städtischen Büchereien, der Wiener Landesbibliothek, der Österreichischen Nationalbibliothek, der Institutsbibliothek des Osteuropa-Instituts und der Institutsbibliothek des Instituts für Staats- und Politikwissenschaft. Inhaltsverzeichnis: Vorwort4 Danksagung8 I. Abschnitt Die Zentrale Planwirtschaft – Das Wirtschaftssystem des Kommunismus 1.Die Theorie der Zentralen Planwirtschaft9 2.Kritik an der Theorie der Zentralen Planwirtschaft28 II. Abschnitt Die Tschechoslowakei - Musterschüler der Zentralen Planwirtschaft? 3.Die Tschechoslowakei, ein hochindustrialisierter Staat36 4.Erste Vorboten der kommunistischen Machtergreifung46 5.Die Einführung der Zentralen Planwirtschaft56 6.Die Auswirkungen der Zentralen Planwirtschaft68 7.Der "Prager Frühling"82 8."Normalisierung" - die Wiederherstellung der Zentralen Planwirtschaft92 9.Die wirtschaftliche Entwicklung in den achtziger Jahren107 Schlußwort112 Anhang116 Bibliographie128 
520 |a Inhaltsangabe:Einleitung: 1989 - das Jahr, in dem der Kalte Krieg beendet, der "Eiserne Vorhang" demontiert, die Zweiteilung der Welt aufgehoben wurde und die kommunistische Herrschaft über Osteuropa zusammenbrach, wird in der zukünftigen Geschichtsschreibung bestimmt als ein Jahr gelten, das eine neue Epoche eingeleitet hat. Mit dem Zusammenbruch der sowjetischen Satellitenstaaten in Osteuropa verschwand nicht nur der Ostblock und mit ihm der Warschauer Pakt , dessen Truppen die freiheitlich - demokratisch gesinnten Länder Westeuropas über 40 Jahre lang bedroht hatten, sondern es ging auch ideologisch ein System zu Grunde, welches über 70 Jahre lang in Rußland und über 40 Jahre lang in Osteuropa alle Lebensbereiche beherrscht hatte und sich totalitär über die dortigen Gesellschaften hinweg mit allen nur erdenklichen Mitteln an der Macht hielt. Während der Westen demokratisch und marktwirtschaftlich orientiert war, stellte der Ostblock ein Kommandosystem unter der Ägide Moskaus dar, dessen Hauptziel die Ausdehnung des Kommunismus auf die ganze Welt war – die Weltrevolution. Eine wichtige Komponente des Ost-Westkonfliktes war auch die ideologisch - propagandistische Auseinandersetzung im wirtschaftlichen Bereich. Während die westlichen Staaten marktwirtschaftlich geprägt waren, hatten die Sowjetunion und deren Satellitenstaaten in Osteuropa die Zentrale Planwirtschaft eingeführt, wie sie in der Theorie von Karl Marx aufgezeigt und von den späteren bolschewistischen Parteiführern Lenin und Stalin in die Realität umgesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg den osteuropäischen Ländern aufgezwungen wurde. Die Zentrale Planwirtschaft war das wirtschaftlich - ideologische System, mit dem gemäß der marxistisch – leninistisch – stalinistischen Theorie der Sozialismus aufgebaut werden konnte. Überall wo die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg einmarschierte, wurden nach und nach – manchmal sogar unter formaler Einhaltung demokratischer Spielregeln - Volksdemokratien errichtet, die letztlich in eine Einparteiendiktatur der jeweils nationalen kommunistischen Partei mündete. Diese waren wiederum Moskau gegenüber verantwortlich. Somit war der Machtbereich der Sowjetunion nicht nur militärisch durch den Warschauer Pakt und die Stationierung von Truppen der Roten Armee gesichert, sondern auch politisch durch die Absicherung von Einparteiendiktaturen, welche ihre Richtlinien und Befehle aus Moskau erhielten. Die nationalen kommunistischen Parteien [... 
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