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Die Entstehung der Immobilienkrise und ihre Auswirkungen auf dem Finanzmarkt in Deutschland mit Sicht auf die zukünftige Konjunktur / Martin Fischer

Aus der Einleitung: Der laufende Strukturwandel ist eine permanente Begleiterscheinung des wirtschaftlichen Wachstums, der zu einer enormen Veränderung im Bereich des Finanzsystems führte und immer noch führt. In diesem Zusammenhang verließen oder vernachlässigten die Finanzinstitute etablierte Gesc... Full description

PPN (Catalogue-ID): 772727023
Personen: Fischer, Martin
Format: eBook eBook
Language: German
Published: Hamburg, Diplom.de, Diplomica-Verl., 2009
Series: Diplomarbeit
Hochschule: Zugl.: Wismar, Hochsch., Diplomarbeit, 2008
Basisklassifikation: 83.50
Formangabe: Hochschulschrift
Notes: Lizenzpflichtig.
Physical Description: Online-Ressource (PDF, 1038 KB, 69, XIV S.), graph. Darst.
ISBN: 3-8366-2292-0
978-3-8366-2292-9

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Kollektive Fehleinschätzungen, Fehlverhalten der Bankenaufsichten in Verbindung mit verfehlten Reaktionen und das Auftreten eines exogenen Schocks sorgten dann für den Übergang in eine Finanzkrise, die zu einem tiefen Einschnitt in die Weltwirtschaft führte und in seiner Begrifflichkeit die Grenzen der Wirtschaftswissenschaftler und der Aufsichtsräte von Finanzinstituten und Unternehmen längst überwunden hat. Zwar erschütterten in den letzten Jahrzehnten bereits einige Finanzkrisen, wie die Bankenkrise in Skandinavien von 1987-1994, die japanische Finanzkrise 1989 oder die russische Finanzkrise 1998 die Wirtschaftssysteme der einzelnen Länder, doch die gegenwärtige Finanzkrise ist völlig unabhängig vom Wirtschaftssystem oder der Gesellschaftsform und überschreitet somit die Ländergrenzen. Seit dem Sommer des Jahres 2007 und durch die Boulevardisierung des Themas ist die Finanzkrise mittlerweile für jedes Wirtschaftssubjekt allgegenwärtig und durch die enge Interdependenz zwischen der Krise im Finanzsektor und der konjunkturellen Entwicklung bereits zum Berühren nah. Die dadurch entstandene Furcht wird somit nicht nur durch die Medien geschürt, sondern ist bereits ein Teil des wirtschaftlichen Geschehens und Denkens. Ein Rückgang des Konjunkturwachstums, die pessimistischen Auftragserwartungen, die staatlichen Rettungsaktionen für bestimmte Finanzinstitute und die stetig sinkenden Aktienkurse erzeugen besonders bei dem größten Teil der Wirtschaftssubjekte den privaten Haushalten erhebliche Sorgen. Die Sicht und das Handeln werden dabei kontinuierlich auf dem subjektiven momentanen Zustand gelenkt. Das Wissen über die Entstehung der Finanzkrise ist dabei angrenzend aus dem Blickwinkel der Wirtschaftssubjekte entschwunden. Obwohl die Ursache Aufschluss über momentane und zukünftige Auswirkungen geben kann. Zusätzlich können mit der Sicht auf die zukünftige Konjunktur Handlungsempfehlungen entwickeln werden, die den weiteren Verlauf der Krise positiv beeinflussen. Gang der Untersuchung: Die Konzeption dieser wissenschaftlichen Arbeit dient nicht nur zur wesentlichen und länderübergreifende Systematisierung und Erfassung der Ursachen, sondern auch der Auslöser und der Wirkungen der Finanzkrise. Das Wissen über die Entstehung ist dabei von ausschlaggebender Bedeutung, um die enorme Tragweite und das Ausmaß anlässlich der Krise durch die rasche finanzielle Globalisierung zu verstehen und die zukünftigen Folgen speziell für Deutschland aufzuzeigen. Die dreiteilige Gliederung der Arbeit gibt Aufschluss über die Einfachheit der Entstehung der Finanzkrise und stellt gleichzeitig das kontinuierlich steigende Ausmaß im realen Leben dar. Dabei nimmt das erste Kapitel Bezug zum Ursprung und zum Entstehungsgedanken und führt über die Immobilienkrise hin zu den wachsenden globalisierten Problemen, die die Ländergrenzen der einzelnen Länder bereits überschritten haben. Das anschließende Kapitel befasst sich mit den Belastungen, die sich durch die Finanzkrise für Deutschland ergaben. Als Basis dient das Fehlverhalten der stattlichen Landesbanken mit den finanziellen Auswirkungen. Das letzte Kapitel fokussiert den Blick auf die möglichen endogen und exogenen Abfolgen und Probleme, die sich zukünftig durch die Krise im finanziellen Sektor für die deutsche Konjunktur ergeben können. Eine Krise im wirtschaftlichen Sinn ist der Abbruch eines bis dato zu beobachtende kontinuierliche und positive Entwicklung von bestimmten Schlüsselgrößen. Zu ihnen gehören aus betrieblicher Sicht insbesondere der Umsatz, der Cashflow und das Ergebnis. Dabei kann es sich in ihrer begrifflichen wissenschaftlichen Definition, um eine einzelwirtschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Krise handelt, deren Auswirkungen entweder einzelne Unternehmen, Institutionen und Individuen betreffen oder die Funktionsweisen ganzer Volkswirtschaften beeinflussen. Mit dem Verlauf der Problematik auf dem Immobilienmarkt in den USA hin zur Finanzkrise veränderte sich zudem die Wirkungsweise dieser von einer einzelwirtschaftlichen hin zur gesamtwirtschaftlichen Krise. Die Immobilienkrise, die zuerst nur Finanzinstitute im Immobiliensektor in den USA beeinflusste, breitete sich im Laufe der Zeit zuerst auf den US-amerikanischen und in der weiteren Entwicklung auf dem globalen Finanzsektor aus. Die daraus resultierte internationale Finanzkrise kann in eine Währungskrise, Bankenkrise oder Schuldenkrise unterteilt werden, deren Arten in der Realität aber nur bedingt voneinander unterschieden werden können. Grund dafür ist die identische Störung des Finanzsystems (Finanz-, Geld-, und Kapitalmarktes) und die Beschränkungen der Funktionalität des Geldsystems. Finanzkrisen sind deshalb durch eine ungünstige Entwicklung von makroökonomischen relevanten Daten, wie zum Beispiel Devisenbestände, Aktien- und Währungskursen, in einem kurzen Zeitraum gekennzeichnet und beeinträchtigen die Institutionen des Finanzsektors. Diese lassen sich in Finanzdienstleistern (Banken, Versicherungen, Makler und Börsen) und der staatlichen Zentral- und Landesbänken unterteilen, deren Liquidität besonders bei Banken von zentraler Bedeutung ist. Banken sind durch Kooperation, durch Interbankengeschäfte und durch den Zahlungsverkehr stark voneinander abhängig. Durch die Insolvenz einer Bank, die Zahlungsunfähigkeit und die nicht Einhaltung von den entsprechenden Bankenaufsichtsgremien geforderten Liquiditäts- und Mindestkapitalanforderungen, kann es zu einem krisenhaften Zustand des Geld- und Kreditwesen im dementsprechenden Land kommen, der sich auf die Stabilität einer mehr oder minder großen Zahl von Banken auswirkt und deren Existenz nachhaltig bedroht.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisV 1.Einleitung1 1.1Forschungsinteresse1 1.2Ziel und Gang der Untersuchung2 1.3Begriffsklärung und Abgrenzung2 2.Entstehung der Immobilienkrise4 2.1Der Leitzinssatz4 2.2Kreditvergabe in den USA und ihre Folgen5 2.2.1Niedrigzinspolitik der Federal Reserve5 2.2.2Preiswerte Kredite und der einhergehende Immobilienboom8 2.2.3Subprime Mortgages10 2.3Immobilienkrise11 3.Immobilienkrise wirkt sich zur Finanzkrise aus14 3.1Asset-Backed Securities14 3.1.1Hinführende Erklärung14 3.1.2Grundlagen und Entstehung von Asset-Backed Securities14 3.1.3Funktionsweise16 3.2Hedge Fonds18 3.2.1Grundlagen von Hedge Fonds18 3.2.2Risiken für internationalen Finanzmärkte19 3.2.3Fehlverhalten der Ratingagenturen21 3.3Finanzkrise23 3.3.1Einführende Überlegungen23 3.3.2Initialisierung und Entwicklung24 3.3.3Auswirkungen auf den Finanzmärkten der Welt26 3.3.4Auswirkungen auf den Aktienmärkten der Welt29 3.3.5Risiken für den Finanzmarkt30 4.Die Finanzkrise in Deutschland32 4.1Öffentlich-rechtliche Banken32 4.1.1Deutsche Industriebank33 4.1.2Westdeutsche Landesbank AG34 4.1.3Landesbank Sachsen und Landesbank Baden-Württemberg35 4.1.4Landesbank Bayern36 4.1.5Hamburgisch-schleswig-holsteinisch Nordbank AG37 4.2Die deutsche Bankenaufsicht38 4.3Gegenmaßnahmen zur Eingrenzung einer Krise bei Finanzinstituten40 4.3.1Kurzfristige Maßnahmen40 4.3.2Langfristige Maßnahmen41 5.Auswirkungen auf die Konjunktur Deutschlands44 5.1Einführende Überlegungen44 5.2Psychische Krise aufgrund von Erwartungen46... 
520 |a Inhaltsangabe:Einleitung: Der laufende Strukturwandel ist eine permanente Begleiterscheinung des wirtschaftlichen Wachstums, der zu einer enormen Veränderung im Bereich des Finanzsystems führte und immer noch führt. In diesem Zusammenhang verließen oder vernachlässigten die Finanzinstitute etablierte Geschäftsmodelle, um die vorhandene Überliquidität durch lukrative Finanzinvestitionen zu ersetzen. Dabei gingen viele dieser Einrichtungen mit Sicht auf das Risiko unbekannte Wege. Aus diesem Strukturbruch folgten ein intensivierter Wettbewerb auf zuvor regulativ geschützten Märkten, sowie das Aufkommen neuer beziehungsweise die Verstärkung bekannter Risiken. Um einen geeigneten Ausweg zu finden, nutzten Manager die Freiheiten der Investitionsmöglichkeiten neuer innovativer Finanzinstrumente im Rahmen der globalen Finanzmärkte. Kollektive Fehleinschätzungen, Fehlverhalten der Bankenaufsichten in Verbindung mit verfehlten Reaktionen und das Auftreten eines exogenen Schocks sorgten dann für den Übergang in eine Finanzkrise, die zu einem tiefen Einschnitt in die Weltwirtschaft führte und in seiner Begrifflichkeit die Grenzen der Wirtschaftswissenschaftler und der Aufsichtsräte von Finanzinstituten und Unternehmen längst überwunden hat. Zwar erschütterten in den letzten Jahrzehnten bereits einige Finanzkrisen, wie die Bankenkrise in Skandinavien von 1987-1994, die japanische Finanzkrise 1989 oder die russische Finanzkrise 1998 die Wirtschaftssysteme der einzelnen Länder, doch die gegenwärtige Finanzkrise ist völlig unabhängig vom Wirtschaftssystem oder der Gesellschaftsform und überschreitet somit die Ländergrenzen. Seit dem Sommer des Jahres 2007 und durch die Boulevardisierung des Themas ist die Finanzkrise mittlerweile für jedes Wirtschaftssubjekt allgegenwärtig und durch die enge Interdependenz zwischen der Krise im Finanzsektor und der konjunkturellen Entwicklung bereits zum Berühren nah. Die dadurch entstandene Furcht wird somit nicht nur durch die Medien geschürt, sondern ist bereits ein Teil des wirtschaftlichen Geschehens und Denkens. Ein Rückgang des Konjunkturwachstums, die pessimistischen Auftragserwartungen, die staatlichen Rettungsaktionen für bestimmte Finanzinstitute und die stetig sinkenden Aktienkurse erzeugen besonders bei dem größten Teil der Wirtschaftssubjekte den privaten Haushalten erhebliche Sorgen. Die Sicht und das Handeln werden dabei kontinuierlich auf dem subjektiven momentanen Zustand gelenkt. Das Wissen über die [... 
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