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Analyse der Auswirkungen einer auf dem Vorschlag der EU-Kommission basierenden Finanztransaktionssteuer auf das Management von Währungstransaktionsrisiken in Unternehmen der deutschen Exportindustrie / Johannes Höfer

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Finanzkrise der Jahre 2007/08 und die ihr folgende, immer noch anhaltende Krise in Europa (Stand: August 2012) hat in der internationalen Politik Zweifel hinsichtlich der Effizienz und des (sozio-) ökonomischen Nutzens freier Finanzmärkte aufkommen lassen. Folgten die P... Full description

PPN (Catalogue-ID): 772740240
Personen: Höfer, Johannes
Format: eBook eBook
Language: German
Published: Hamburg, Diplomica, 2013
Series: Diplomarbeit
Hochschule: Zugl.: Bamberg, Otto-Friedrich-Univ., Diplomarbeit, 2012
Notes: Literaturverz. S. IX - XVI
Physical Description: Online Ressource (PDF, 1835 KB, 184 S.), Ill., graph. Darst.
ISBN: 3-8428-4642-8
978-3-8428-4642-5

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520 |a Inhaltsangabe:Einleitung: Die Finanzkrise der Jahre 2007/08 und die ihr folgende, immer noch anhaltende Krise in Europa (Stand: August 2012) hat in der internationalen Politik Zweifel hinsichtlich der Effizienz und des (sozio-) ökonomischen Nutzens freier Finanzmärkte aufkommen lassen. Folgten die Politiker der meisten Industrie- und Schwellenländer in den vergangenen Jahrzehnten noch dem neoliberalen Diktat einer möglichst umfassenden Deregulierung der internationalen Finanzmärkte, so werden seit Ausbruch der Finanzkrise wieder Maßnahmen für eine verschärfte Regulierung jener Märkte diskutiert. Die Ende 2011 von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer, die sämtliche von Finanzinstituten betriebenen Wertpapier- und Derivattransaktionen mit einem Steuersatz von 0,1 % auf den Handelswert bzw. von 0,01 % auf den Nominalbetrag belegen soll und v. a. auf die Einschränkung des als destabilisierend angesehenen Hochfrequenzhandels abzielt, stellt eine solche Maßnahme dar. Zwar scheint die ursprünglich vorgesehene europaweite Einführung dieser Steuer im Rahmen einer Richtlinie gescheitert. Mehrere Länder – darunter Deutschland – verfolgen jedoch die Absicht, die Steuer über das Verfahren der Verstärkten Zusammenarbeit dennoch zu implementieren. Das Vorhaben stößt in Deutschland allerdings nicht nur auf Zustimmung. Als einflussreiche Kritiker der Finanztransaktionssteuer treten v. a. die Finanz- und Wirtschaftsverbände auf. Deren Kritik richtet sich u. a. gegen die vorgesehene Steuerbarkeit von Derivatgeschäften, die auch regelmäßig im Risikomanagement realwirtschaftlicher Unternehmen eingesetzt werden. Insbesondere mit Blick auf verschiedene Steuerüberwälzungsszenarien befürchten die Verbände , dass jene Unternehmen nach Einführung der Finanztransaktionssteuer in deutlichem Ausmaß auf ihnen bisher sinnvoll erscheinende derivative Risikoabsicherungsgeschäfte verzichten könnten, da sich diese aufgrund der steuerinduzierten Verteuerung (subjektiv) nicht mehr lohnten, oder gar auf diese verzichten müssten, wenn sie z. B. von den Anteilseignern mit Blick auf die bei Beibehaltung der aktuellen Sicherungspolitik anfallende Gesamtsteuerlast zu einem Verzicht gedrängt würden. Auf eine Untermauerung ihrer Thesen mittels Schätzungen, die aufzeigten, wie sehr sich einzelne derivative Sicherungsgeschäfte nach Einführung der Finanztransaktionssteuer schlimmstenfalls verteuern könnten bzw. wie hoch die kumulierte Steuerlast in einem Geschäftsjahr für ein typisches deutsches Unternehmen wäre, verzichten die Verbände allerdings. Damit ist es für Außenstehende kaum nachvollziehbar, ob die Befürchtungen tatsächlich gerechtfertigt sind. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, für einen der wichtigsten Teilbereiche des Risikomanagements – das Währungstransaktionsmanagement, welches v. a. in Unternehmen der deutschen Exportindustrie von wesentlicher Bedeutung ist – solche Schätzungen vorzunehmen, mithin zu analysieren, wie sehr sich derivative Währungssicherungsgeschäfte durch die Finanztransaktionssteuer verteuerten könnten und wie hoch die aus der steuerinduzierten Verteuerung dieser Geschäfte resultierende Gesamtsteuerlast für typische deutsche exportorientierte Unternehmen wäre. Auf Basis der Ergebnisse wird anschließend zu diskutieren sein, ob es in Unternehmen der deutschen Exportindustrie nach Implementierung der Finanztransaktionssteuer tatsächlich – ‘freiwillig’ oder ‘gezwungenermaßen’ – zu einem umfassenden Verzicht auf die Absicherung von Transaktionsrisiken kommen könnte, wobei ein solcher deutlicher Sicherungsverzicht als Wechsel der Unternehmen von ihrer bisher verfolgten und (subjektiv) als sinnvoll erachteten Sicherungsstrategie zu einer Strategie mit einer niedrigeren Absicherungsquote angesehen wird (Fragestellung 1). Des Weiteren soll eruiert werden, ob die Finanztransaktionssteuer, sollte sie keinerlei Auswirkungen auf die Sicherungsstrategie/-quote der Unternehmen haben, zumindest zu anderweitigen Veränderungen im Transaktionsrisikomanagement dieser führen könnte (Fragestellung 2). Die Untersuchung wird dabei differenziert für mehrere denkbare Steuerszenarien durchgeführt, die sich hinsichtlich der Höhe der Steuerbelastung unterscheiden. Die Arbeit gliedert sich dabei wie folgt: In Kapitel 2 werden die komplexen Grundlagen von Derivaten, Devisen und Wechselkursen dargestellt, deren Kenntnis für das Verständnis der Arbeit, in deren Mittelpunkt ja Währungsderivate stehen, unerlässlich ist. In Kapitel 3 werden die Instrumente des internen sowie die Sicherungsstrategien und Instrumente des externen Transaktionsrisikomanagements von Unternehmen vorgestellt, deren Kenntnis wiederum Voraussetzung dafür ist, die Untersuchung möglicher Auswirkungen der Finanztransaktionssteuer auf das Transaktionsrisikomanagement in Unternehmen der deutschen Exportindustrie nachvollziehen zu können. In Kapitel 4 wird das Konzept der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Finanztransaktionssteuer dargelegt. Basierend auf Kapitel 4 werden in Kapitel 5 zunächst mögliche Steuerszenarien hergeleitet, bevor die Auswirkung der Finanztransaktionssteuer auf die Kosten derivativer Währungssicherungsinstrumente und die Gesamtsteuerlast für typische große, mittlere und kleine Unternehmen der deutschen Exportindustrie abgeschätzt werden. Auf Basis der Schätzwerte werden anschließend die Fragestellungen der Arbeit diskutiert. Kapitel 6 fasst die gewonnenen Ergebnisse in kompakter Form zusammen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVII 1Einleitung1 2Grundlagen von Derivaten, Devisen und Wechselkursen4 2.1Derivate: Definition, Systematisierung, Grundtypen und Einsatzmotive4 2.1.1Definition und Systematisierung von Derivaten4 2.1.2Grundtypen derivativer Finanzinstrumente7 2.1.2.1Forwards7 2.1.2.2Futures9 2.1.2.3Optionen10 2.1.2.4Swaps14 2.1.3Motive des Einsatzes derivativer Finanzinstrumente16 2.2Zur Geschichte des Derivatehandels18 2.2.1Entwicklung des Derivatehandels ab der Renaissance19 2.2.2Entwicklung des Derivatehandels ab den 1970er Jahren22 2.3Devisenmärkte, Wechselkurse und gedeckteZinsparität29 2.3.1Devisenmärkte und Wechselkurse29 2.3.2Die Bedingung der gedeckten Zinsparität33 3Das Management von Währungstransaktionsrisiken in internationalen Unternehmen41 3.1 Zur Frage der Notwendigkeit der Absicherung von Währungstransaktionsrisiken41 3.2Instrumente und Strategien des Managements von Währungstransaktionsrisiken44 3.2.1Instrumente des unternehmensinternen Währungstransaktionsrisikomanagements45 3.2.1.1Fakturierung in Heimatwährung45 3.2.1.2Netting46 3.2.1.3Matching49 3.2.1.4Leading und Lagging52 3.2.2Grundlegende Sicherungsstrategien des externen Transaktionsrisikomanagements53 3.2.2.1Strategie der vollständigen Absicherung55 3.2.2.2Strategie der selektiven Absicherung56 3.2.3Instrumente des externen Transaktionsrisikomanagements57 3.2.3.1Absicherung mittels Devisen-Forwards57 3.2.3.2Absicherung mittels Devisen-Futures63 3.2.3.3Absicherung mittels Devisenoptionen72 3.2.3.4Absicherung mittels Währungs-Swaps80 3.3Das Transaktionsrisikomanagement deutscher Unternehmen in der Praxis85 3.3.1Strategien und Instrumente des externen Transaktionsmanagements deutscher Unternehmen85 3.3.2Instrumente des internen Transaktionsrisikomanagements deutscher Unternehmen89 4Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer91 4.1Ziele und Details der vorgeschlagenen Finanztransaktionssteuer93 4.1.1Ziele der vorgeschlagenen Finanztransaktionssteuer93 4.1.2Details der vorgeschlagenen Finanztransaktionssteuer94 4.1.2.1Steuerobjekt und Steuersubjekt94 4.1.2.2Steuerbemessungsgrundlage, Steuersätze und Steuerpflichtige97 4.1.2.3Beispiele zur Entstehung des Steueranspruchs98 4.2Aktueller Stand bezüglich der Umsetzung des Richtlinienvorschlages in Europa101 5Analyse der Auswirkungen einer auf dem Vorschlag der Europäischen Kommmission basierenden Finanztransaktionssteuer auf das Management von Währungstransaktionsrisiken in Unternehmen der deutschen Exportindustrie103 5... 
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