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Methoden zur Gewinnung von Endometriumabstrichen bei Stuten: Unterschiede in Handhabung, Invasivität der Methoden sowie Sensitivität und Spezifität der aus den Abstrichen isolierten Bakterienpopulationen / vorgelegt von Kim-Carolin Spilker

Das Ziel dieser Studie war es, die Untersuchungsergebnisse uteriner Kulturtupfer, die mit transvaginal-manueller Methode, mit einem Spekulum und einer Zervixfaßzange oder mit einem iVetscope® entnommen wurden, auf das aussagekräftigste Ergebnis hin zu untersuchen. Im Anschluss an eine gynäkologische... Full description

PPN (Catalogue-ID): 891108289
Personen: Spilker, Kim-Carolin [VerfasserIn]
Sieme, Harald [Akademischer betreuerIn]
Format: eBook eBook
Language: German
Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprache
Published: Hannover, Tierärztliche Hochschule Hannover, 2017
Hochschule: Dissertation, Tierärztliche Hochschule Hannover, 2017
Basisklassifikation: 46.03
Subjects:

Endometriose / Abstrich / Stute

Formangabe: Hochschulschrift
Physical Description: 1 Online-Ressource (111 Seiten, 1.287 KB)

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520 |a Das Ziel dieser Studie war es, die Untersuchungsergebnisse uteriner Kulturtupfer, die mit transvaginal-manueller Methode, mit einem Spekulum und einer Zervixfaßzange oder mit einem iVetscope® entnommen wurden, auf das aussagekräftigste Ergebnis hin zu untersuchen. Im Anschluss an eine gynäkologische Untersuchung wurden von 88 östrischen Stuten, Abstriche des Endometriums gewonnen. Die Endometriumabstriche wurden mit einem doppelt geschützten Tupferentnahmesystem mittels manueller Methode (n = 29), Spekulum und Zervixfaßzange (n = 29) und dem iVetscope® (n = 30) entnommen. Nach 48 Stunden wurde erneut je ein Abstrich vom Endometrium mit einem Tupfer und einem Cytology Brush entnommen. Die Ergebnisse der kulturellen Untersuchung wurden mit den Ergebnissen der zytologischen Untersuchung verglichen. Das Ergebnis der zytologischen Untersuchung wurde bei mikroskopischem Nachweis von > 5 polymorphkernigen neutrophilen Granulozyten in 10 Hauptgesichtsfeldern als positiv bewertet. Während 28/29 (97%) Proben in der Gruppe manuell Keimwachstum zeigten, wurden in der Gruppe Spekulum lediglich von 22/29 (76%) Tupfern und in der Gruppe iVetscope® von 20/30 (67%) Proben Keime isoliert (p < 0.05). Zum Zeitpunkt der zweiten Probenentnahme wurden fakultativ pathogene Keime signifikant häufiger aus transvaginal-manuell entnommenen Proben isoliert (16/29, 55.2%) als in der Gruppe Spekulum (5/29, 17.2%) und iVetscope® (4/30, 13.3%) (p < 0.05). Die Gruppe manuell wies zudem sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Tupferprobenentnahme eine signifikant höhere Anzahl an Proben mit mehr als drei Keimarten je Probe auf (31% bzw. 37.9% in der Gruppe manuell versus 3.3% bzw. 0% in der Gruppe iVetscope® und 0% bzw. 6.9% in der Gruppe Spekulum bei der ersten bzw. zweiten Probenentnahme (p < 0.05)). Die erhöhte Anzahl an Mischkulturen mit mehr als 3 Keimarten deutet auf eine mikrobielle Kontamination der manuell entnommenen Tupfer aus kaudalen Abschnitten des Reproduktionstrakts hin. Die Sensitivität, eine Endometritiserkrankung zu diagnostizieren, war mit der zytologischen Untersuchung des Endometriumabstrichs mittels Cytology Brush als Vergleichsmethode bei der manuellen Methode 0.67, bei dem iVetscope® 0.25 und bei dem Spekulum 0.5. Die Spezifität lag bei 0.75, wenn die manuelle Methode verwendet wurde, und bei 0.96 unter Verwendung eines Spekulums oder iVetscopes®. Der positive prädiktive Wert (PPV) lag bei 0.29 für die manuelle Methode, 0.5 für das iVetscope® und 1 für die Methode Spekulum. Der negative prädiktive Wert (NPV) war für die manuelle Methode 0.95, für das iVetscope® und die Spekulum-Methode 0.92. Bei der Evaluation der Invasivität konnten hinsichtlich der Entzündungsreaktion der Vaginalschleimhaut und der Schleimhaut der Portio vaginalis uteri sowie der ultrasonographisch ermittelten Luftinsufflation in die Zervix und den Uterus keine Unterschiede zwischen den Methoden festgestellt werden. Unabhängig von der Methode waren diese allerdings zwischen den Zeitpunkten der Kontrolluntersuchungen zu beobachten. So traten Hämorrhagien oder purulentes Sekret sowie geringgradige intrazervikale Lufteinschlüsse 4 Stunden nach der Probenentnahme signifikant häufiger als zum Zeitpunkt 0 h auf. Die manuelle Methode ist mit dem geringsten Personal-, Material-, Reinigungs- und Desinfektionsaufwand verbunden. Anhand der Ergebnisse der vorliegenden Studie wird die instrumentelle Entnahme eines Endometriumabstrichs (Spekulum und Zervixfaßzange oder iVetscope®) empfohlen. Auch wenn diese Methoden zeitaufwendiger sind und mehr Equipment benötigen, zeigt die signifikant geringere mikrobielle Kontamination die Relevanz der instrumentellen Entnahme eines Endometriumabstrichs in der Pferdepraxis. 
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